Was ist nur mit den Menschen los? Eine schonungslose Analyse – und warum der Staat endlich härter durchgreifen muss
Die jüngsten Vorfälle aus Niedersachsen sind keine bloßen Ausrutscher mehr – sie sind ein deutliches Warnsignal. Eine wehrlose Schildkröte wird von einer Brücke geworfen und schwer verletzt. Ein Hund wird mit zugebundener Schnauze in einem Fluss gefunden, qualvoll dem Tod überlassen. In Hannover werden über 500 Fahrzeuge mutwillig beschädigt. Und immer häufiger kommen Berichte hinzu, dass selbst Polizisten, Feuerwehrleute oder Bahnmitarbeiter im Einsatz angegriffen werden. Wer hier noch von Einzelfällen spricht, blendet die Realität aus. Was wir erleben, ist eine spürbare Verrohung – und eine Gesellschaft, die zu oft relativiert, statt klar zu verurteilen. Besonders die Gewalt gegen Tiere zeigt, wie weit die Hemmschwelle gesunken ist. Das sind keine Streiche, keine Kurzschlussreaktionen, sondern bewusste Akte von Grausamkeit. Wer einem wehrlosen Lebewesen Leid zufügt, überschreitet eine Grenze, die nicht verhandelbar sein darf. Noch gravierender ist die zunehmende Respektlosigkeit gege...